Juneau
Das Lächeln nach einer Downphase

Eben noch, ging es mir schlecht. Mehr als nur das. Die Gedanken über so viele vergangene Tage, Erinnerungen und Worte kamen zurück, zwängten sich mir auf. und jetzt? Jetzt lächel ich doch. Wegen einer Banalität. Weil wohl jeder etwas kann... Jeder etwas können muss. Und wenn ich auch nur dazu da bin, um eine einfachere Frage über Haarfärbemittel zu beantworten... Dennoch kam jemand auf mich zu, weil er etwas wissen wollte. Weil er mir scheinbar vertraute, ohne mich zu kennen. Weil eine Schwester mich ihr empfohlen hatte. Es tut gut, dass sich eine jüngere Person an mich wendet, um Rat zu bekommen. Aber auch, wieder Kontakt zu einer älteren Person zu haben, von der ich mehr als nur einmal Rat brauchte. Irgendwo muss ich auch zugeben, dass ich Jemanden aus meiner Vergangenheit vermisste. Einfach als Freund. Als jemand, mit dem ich immer schreiben konnte und über alles Mögliche sprach. Wenn ich ehrlich bin: Ich vermisste sogar zwei solcher Menschen. Mit dem Einen hatte ich noch Kontakt. Wir waren auch noch Freunde. Aber nichts ist mehr wie früher. Das Band, das zwischen uns war, schien er nicht mehr zu kennen, oder gar zu spüren. und bei dem Anderen... ein hoffnungsloser Fall. Seit über zwei Jahren keinerlei Kontakt mehr. Was irgendwo auch besser so war. Es gab Dinge, die passiert waren, die alles zerstörten. Es wäre sowieso nie wieder wie früher geworden, wieso also versuchen und womöglich andere Dinge zerstören?
17.2.15 22:24
 


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